Adipositas

Die neue Volkskrankheit - Was ist das?

Zitat aus Wikipedia:
"Bei der Adipositas (lat. adeps ‚Fett‘), Fettleibigkeit oder Obesitas (selten Obesität; engl. aber fast nur obesity), umgangssprachlich auch Fettsucht, handelt es sich um eine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheit mit starkem Übergewicht, die durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist. Nach der WHO-Definition liegt eine Adipositas ab einem Körpermasseindex (BMI) von 30 kg/m²[1] vor. Dabei wird in drei über den BMI voneinander abgegrenzte Schweregrade unterschieden. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis."
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Der BMI errechnet sich nach der Formel:

Gewicht in Kilogramm / Größe in Metern²,
also ergäbe ein Gewicht von 100 Kilogramm bei einer 1,82 Meter großen Person einen BMI von 30,9, was der Stufe 1 der Adipositas entspricht.

Als übergewichtig gilt jeder, der mehr Körperfett hat als die Norm. Ist die Fettmasse derart erhöht, dass sie sogar die Gesundheit beeinträchtigen kann, spricht man von Adipositas.

Zur Beurteilung des Körpergewichts verwendet man üblicherweise eben diesen Body Mass Index (BMI).

Adipositas ist eine seit langem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte chronische Erkrankung und muss behandelt werden; ausserdem ist Adipositas als chronisches Leiden ein wichtiger Risikofaktor für Krankheiten (z.B. viele Karzinome, Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, massive Gelenkerkrankungen ( Arthrose), psychosoziale Probleme, etc.). Darüber hinaus führt das krankhafte Übergewicht zu einer deutlichen Verminderung der Lebenserwartung.

Die Ursachen von Adipositas sind ebenso vielschichtig und komplex wie ihre Vorbeugung und Behandlung. Trocken ausgedrückt ist Fettleibigkeit in den allermeisten Fällen neben einer entsprechenden Veranlagung eine Verhaltensstörung im Bereich der Nahrungsaufnahme.

Zur Gewichtszunahme kommt es, sobald die Energiezufuhr den Energieverbrauch übersteigt - etwa, wenn zu fett/zuckerreicher Ernährung (Überernährung) ein Mangel an körperlicher Bewegung gegenübersteht.

Spürbar wird Adipositas für die Betroffenen vor allem durch eine verminderte körperliche Belastbarkeit. Fett drückt unterhalb des Zwerchfells und in der Brustwand auf die Lunge, wodurch Atembeschwerden wie Kurzatmigkeit schon bei geringer Anstrengung entstehen. Diese Atembeschwerden können nachts zu Schlafstörungen und vorüber gehendendem Atemstillstand (Schlafapnoe) führen.

Betroffene leiden oft unter einem verminderten Selbstwertgefühl aufgrund von Vorurteilen und Diskriminierung. Das führt oft zu depressiven Verstimmungen bis hin zur schweren Depressionen, Zuckerkrankheit (Diabetes) ist ebenfalls eine negative Begleiterscheinung bei Adipositas. Zudem treten häufig orthopädische Probleme auf: etwa Beschwerden in belasteten Gelenken wie dem Knie oder in der Wirbelsäule. Arthrosen verschlimmern sich dadurch. Der Betroffene bewegt sich durch erhebliche Schmerzen immer weniger und geht seinen Sozialen Verpflichtungen wie der evtl. noch bestehenden Berufsfähigkeit nicht mehr nach. Rund 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen (Quelle: Robert Koch-Institut, März 2016) sind übergewichtig. Jeder vierte Bundesbürger ist adipös und damit gefährdet, an Herz- Kreislauferkrankungen oder Diabetes zu erkranken.

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